Wenn Sie uns fragen, ist die Welpenerziehung das Schönste, was es gibt! Natürlich braucht Ihr kleiner Freund viel Aufmerksamkeit, aber wie schön ist es, wenn Ihr Vierbeiner Sie wirklich versteht? Von der Vorbereitung bis zum Welpentraining geben wir Ihnen die besten Tipps.
Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete
Um Ihrem Welpen einen herzlichen Empfang in seinem neuen Zuhause zu bereiten, können Sie schon vor seiner Ankunft viele Vorbereitungen treffen! Denken Sie nur an einige Must-haves für zu Hause und ein Zuhause, das absolut welpensicher ist.
Besorgen Sie die richtigen Dinge für zu Hause
Zuallererst brauchen Sie natürlich die besten Produkte für Ihren tierischen Freund. Wenn Sie zum ersten Mal einen Welpen aufnehmen, verstehen wir, dass Sie nicht genau wissen, welche Welpenartikel Sie benötigen. Deshalb haben wir eine Checkliste für Welpenartikel erstellt, die unverzichtbar sind, bevor Ihr kleiner Freund kommt.
- Halsband und Hundeleine;
- Welpenfutter für das gesunde Wachstum Ihres Freundes;
- Die leckersten Hundesnacks nach dem Training;
- Hundebox und eine weiche Unterlage;
- Hundekissen oder -bett für eine angenehme Nachtruhe;
- Futter- und Wassernapf für zu Hause;
- Hundebürsten für eine wohltuende Massage;
- Welpen-Trainingsunterlagen mit denen Ihr Liebling im Handumdrehen stubenrein wird;
- Spielzeug für draußen und drinnen;
- Lange Hundeleine von ca. 10 Metern;
- Hundegurt für das Auto;
- Reisebox und Decke für das Auto.
- Machen Sie Ihr Zuhause welpensicher
Ein Welpe ist in der ersten Phase wirklich auf Entdeckungsreise. Ihr tierischer Freund lernt ständig neue Dinge bei allem, was er tut und erlebt. Deshalb ist es wichtig, zu verhindern, dass der Welpe unerwünschtes Verhalten lernt. Dies können Sie tun, indem Sie Ihr Zuhause im Voraus so gut wie möglich anpassen. So verhindern Sie, dass Ihr Liebling sofort an herumliegenden Kabeln oder wertvollem Zubehör im Haus nagt. Neben dem Aufräumen von Kabeln, Drähten und anderen Produkten, an die Ihr Welpe nicht heran soll, gibt es noch einige weitere Tipps und Tricks, die Sie beachten können!
- Entdecken Sie, ob sich keine Pflanzen oder Produkte im Haus befinden, die für Hunde giftig sind;
- Stellen Sie sicher, dass Ihr Welpe nicht an „Menschenfutter“ gelangen kann;
- Stellen Sie Ihre Mülltonne(n) an einen Ort, an den Ihr Welpe nicht gelangen kann;
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Verwenden Sie Gittertore, um zu verhindern, dass Ihr Vierbeiner plötzlich die Treppe benutzt.
Sorgen Sie für einen ruhigen und sicheren Ort
Die ersten Tage sind für Ihren Welpen super aufregend! Neue Menschen um sich herum, eine neue Umgebung und vor allem viel zu entdecken. Gerade weil Ihr Liebling gerade von seinen Geschwistern weg ist, ist es wichtig, Ihrem Welpen viel Ruhe zu gönnen. Schaffen Sie deshalb einen schönen Platz im Haus, der wirklich für Ihren Welpen gedacht ist. So fühlt er sich im Handumdrehen super willkommen und sicher in seinem neuen Zuhause. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei sicher!
- Sorgen Sie für eine feste, ruhige Ecke im Haus, wo Ihr Welpe immer in seiner Box oder seinem Korb liegen kann;
- Geben Sie Ihrem Welpen immer an derselben Stelle Futter und Wasser;
- Erstellen Sie eine Art Routine für Ihren Freund und essen, gehen, spielen und schlafen Sie zu denselben Zeiten.
Welpenerziehung: Die erste Nacht und die ersten Wochen
Es ist endlich soweit; Sie können Ihren Welpen abholen und können es kaum erwarten, den ganzen Tag mit ihm zu kuscheln! Natürlich kann es eine Weile dauern, bis sich Ihr Welpe zu Hause wirklich wohlfühlt. Es ist alles neu und besonders aufregend für ihn. Geben Sie Ihrem Liebling deshalb Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Um Ihrem Welpen dabei zu helfen, können Sie zum Beispiel ein paar Leckerlis an seinem Korb oder seiner Box platzieren. Besonders die erste Nacht ist am aufregendsten. Es ist wahrscheinlich das erste Mal, dass er ohne seine Geschwister oder Eltern schläft. Auch die neue Umgebung ist für Ihren Welpen natürlich sehr fremd. Wir empfehlen Ihnen daher, besonders in den ersten Nächten in der Nähe Ihres Lieblings zu schlafen. Ist etwas los? Dann können Sie Ihren Welpen sofort beruhigen. Wenn die ersten Tage vorbei sind, ist es Zeit für die nächsten Schritte in den kommenden Wochen. Wir nehmen Sie gerne mit!
Welpen stubenrein machen
Wenn Sie an Welpenerziehung denken, denken Sie wahrscheinlich vor allem an das Aufräumen von Missgeschicken! Das gehört dazu, aber Sie möchten natürlich am liebsten, dass Ihr Welpe schnell stubenrein ist. Glücklicherweise gibt es verschiedene Hilfsmittel, die Ihnen dabei helfen können. Zum Beispiel haben Welpen-Trainingsunterlagen eine 4-lagige Technologie, die den Boden in Ihrem Zuhause immer sauber und trocken hält. Die Unterlagen haben einen speziellen Geruch, der Ihren Welpen dazu anzieht, die Unterlage zu benutzen. Dieser Artikel ist daher wirklich unverzichtbar, um Ihren Welpen stubenrein zu machen.
Schlafen
Die ersten Nächte sind für Ihren Welpen unglaublich aufregend. Sorgen Sie deshalb für einen schönen Platz, an dem Ihr Welpe völlig zur Ruhe kommen kann. Dadurch, dass Ihr tierischer Freund an einem bestimmten Ort schlafen lernt, wird er auch von selbst schneller seinen Korb oder seine Box aufsuchen. Sorgen Sie dafür, dass dies ein wirklich einladender Ort ist, an den Ihr Welpe auch schnell gehen würde. Denken Sie dabei an eine weiche Unterlage mit einigen (weichen) Spielzeugen. Es ist auch wichtig, dass Ihr Welpe immer an einem ruhigen Ort schlafen kann!
Gassi gehen: An der Leine laufen lernen
Neben der inneren Umgebung ist es auch wichtig, dass Ihr Welpe die äußere Umgebung seines neuen Zuhauses kennenlernt. Oft finden Welpen es draußen ein bisschen beängstigend, und das ist auch ganz normal. Gehen Sie es deshalb immer sehr ruhig an und heben Sie den Welpen am Anfang öfter hoch, um ihn mit dem geschäftigen Verkehr, anderen Menschen und vielleicht auch anderen Haustieren vertraut zu machen. Anschließend können Sie den Welpen langsam selbst kleine Strecken laufen lassen. Besonders der Rückweg nach Hause funktioniert oft viel besser.
Käfig-Training
Eine Hundebox ist ein Hilfsmittel, das Sie auf verschiedene Weisen nutzen können. Manche Welpen lieben es, darin zu schlafen! Auch zum Stubenreinmachen und um zu verhindern, dass der Welpe sich selbst in Gefahr bringt, ist die Hundebox eine ideale Lösung. Geben Sie Ihrem tierischen Freund daher ab und zu einen Hundeknochen in der Box, damit der Welpe lernt, dass dies ein sicherer Ort ist. Es ist außerdem wichtig, den Welpen nicht zu lange in der Box einzusperren.
Sozialisierung und Umgang mit Kindern
Wenn Sie Kinder haben, ist es natürlich auch wichtig, dass der Welpe gut mit ihnen umgehen lernt. Kinder sind oft unruhig, wodurch der Welpe schneller erschrecken kann. Wir empfehlen daher, Ihren Welpen behutsam an Kinder heranzuführen. Gehen Sie zum Beispiel öfter an einem Spielplatz vorbei und lassen Sie Kinder den Welpen ruhig streicheln. Später in diesem Artikel erzählen wir Ihnen noch mehr über die Sozialisierungsphase Ihres tierischen Freundes!
Was muss ein Welpe sonst noch alles lernen?
Natürlich gibt es noch viel mehr, was Ihr treuer Vierbeiner lernen muss! Denken Sie dabei an das Abgewöhnen von unerwünschtem Verhalten, aber auch an das erste Mal allein zu Hause, das Freilaufen und das Treppensteigen. Hier sind einige Tipps.
Beißen und Bellen abgewöhnen
Obwohl es unglaublich wichtig ist, das gewünschte Verhalten zu belohnen, ist es ebenso wichtig, unerwünschtes Verhalten zu missbilligen. Welpen finden es besonders am Anfang sehr schön, mit dem Maul zu lernen. So können sie in Möbel beißen oder bellen, wenn sie etwas nicht verstehen. Setzen Sie deshalb sofort Grenzen und sagen Sie kurz „Pfui“ oder „Aus“, um deutlich zu machen, dass dies nicht erwünscht ist.
Allein zu Hause bleiben
Bis etwa zur 18. Woche können Sie Ihrem Welpen langsam beibringen, dass er ab und zu auch allein sein muss. Wir raten Ihnen, dies so früh wie möglich zu üben. Dies funktioniert am besten, wenn Sie es unbemerkt tun, indem Sie zum Beispiel zuerst ein paar Minuten in einem anderen Raum verbringen, ohne sich zu verabschieden. Danach können Sie versuchen, die Zeit, in der Ihr Welpe allein ist, immer länger zu machen. Natürlich ist es nicht die Absicht, dass Ihr Liebling den ganzen Tag allein ist, aber ein paar Stunden sollten gut machbar sein!
Spazierengehen, Freilauf und Anhalten
Vom ersten Moment an ist es wichtig, Ihrem tierischen Freund zu zeigen, dass Sie die Zügel in der Hand haben, wenn Sie spazieren gehen. Laufen Sie nicht zu viel hinter Ihrem Welpen her, denn wenn er später größer ist, kann dies dazu führen, dass Ihr Hund an der Leine zieht. Wenn Sie genug Vertrauen aufgebaut haben, können Sie langsam versuchen, Ihren Welpen frei laufen zu lassen. Nehmen Sie Leckerlis mit und stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Freund nicht aus den Augen verlieren. Bleiben Sie ab und zu stehen und belohnen Sie ihn mit einem leckeren Snack.
Treppensteigen
Zunächst ist es wichtig, Welpen unter drei Monaten noch keine Treppen steigen zu lassen. Erst danach können Sie mit dem Üben beginnen! Beginnen Sie zum Beispiel mit dem Auf- und Absteigen einer niedrigen Bordsteinkante und üben Sie dann ruhig ein paar Stufen auf einer Treppe mit rauen Stufen. So stellen Sie sicher, dass Ihr Liebling nicht so schnell ausrutschen kann.
Verstehen Sie die Sozialisierungsphase Ihres Welpen!
Wenn Sie uns fragen, ist die Sozialisierungsphase Ihres Welpen das Wichtigste. Hierbei müssen Sie die erste und zweite Sozialisierungsphase berücksichtigen. Sobald Ihr kleiner Freund etwa 21 Tage alt ist, beginnt die erste Sozialisierungsphase. Diese Periode beginnt also bereits beim Züchter und endet nach etwa 49 Tagen. Danach beginnt die zweite Sozialisierungsphase, in der das kleine Gehirn des Welpen wie ein Schwamm funktioniert. Alles, was er erlebt, wird er gut behalten, weshalb dies die perfekte Zeit für Besitzer ist, ihren tierischen Freund mit allem vertraut zu machen, was in seinem Leben wichtig sein wird. Nach einem Alter von etwa 12 Wochen endet diese Phase.
Die Bedeutung einer richtigen Erziehung für Ihren Welpen
Die richtige Erziehung Ihres Lieblings ist also unglaublich wichtig. Besonders die erste Zeit Ihres Welpen ist der Moment, um eine Bindung aufzubauen. Wenn Sie sich verstehen, wird die Bindung nur stärker und Sie werden im Handumdrehen unzertrennlich sein! Möchten Sie mehr über die Welpenerziehung erfahren oder haben Sie weitere Fragen zu unseren Produkten? Die Spezialisten von Easypets beraten Sie gerne bestens.
Häufig gestellte Fragen
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Was sollte man bei einem Welpen absolut nicht tun?
Es gibt verschiedene Dinge, die Sie bei einem Welpen absolut nicht tun sollten. Denken Sie dabei an dominante Handlungen, wie den Welpen auf den Rücken legen oder am Nackenfell packen. Dadurch werden Sie Ihren Liebling schneller ängstigen und das Vertrauen beschädigen. Sind Sie sich unsicher, wie Sie in Ihrer Situation handeln sollen? Lassen Sie es uns wissen, wir helfen Ihnen gerne!
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Was sollte man einem Welpen als Erstes beibringen?
Letztendlich müssen Sie Ihrem Welpen viele verschiedene Dinge beibringen. Oft beginnt es damit, sein Vertrauen zu gewinnen. Gehen Sie ruhig auf Ihren Vierbeiner zu und stellen Sie sicher, dass er sich wirklich sicher bei Ihnen fühlt. Anschließend können Sie Ihrem Welpen beibringen, stubenrein zu werden, Gassi zu gehen und sich zu sozialisieren.
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Wie lange dauert es, einen Welpen zu erziehen?
Die Erziehung eines Welpen kostet viel Zeit. Obwohl viele Welpenkurse nur wenige Wochen dauern, dauert die Erziehung Ihres Lieblings etwa 2,5 Jahre. Erst nach dieser Zeit ist Ihr Haustier erwachsen und sein Verhalten stabil.
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Wo schläft Ihr Welpe nachts?
Ihr Welpe kann nachts an verschiedenen Orten schlafen. Denken Sie dabei an eine Hundebox, ein Hundekissen oder einen Korb. Wir raten Ihnen, den Schlafplatz Ihres tierischen Freundes an einem festen Ort einzurichten und anfangs selbst in der Nähe zu liegen. So können Sie Ihren Welpen immer beruhigen, wenn es nötig ist.
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Welche Phasen durchläuft ein Welpe alles?
Ein Welpe durchläuft verschiedene Entwicklungsphasen. Dies beginnt bereits in dem Moment, in dem der Welpe noch im Mutterleib ist, auch pränatale Phase genannt. Nach der Geburt beginnt die neonatale Phase, die etwa 14 Tage dauert. Es folgt eine etwa einwöchige Übergangsphase, in der sich für den Welpen eine Welt öffnet. Danach beginnen die erste und zweite Sozialisierungsphase und nach 6 Monaten die Adoleszenzphase. Erst nach 14 Monaten können wir von der Erwachsenenreife eines Hundes sprechen.
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Wie lange kann ein Welpe alleine sein?
Wie lange ein Welpe alleine bleiben darf, hängt oft von seinem Alter ab. Es wird empfohlen, Ihren Tierfreund, der jünger als 10 Wochen ist, nicht länger als eine Stunde alleine zu lassen. Von 3 bis 6 Monaten gilt eine Art Faustregel, bei der der Welpe nicht länger alleine bleiben darf als sein Alter in Monaten. Ist ein Welpe etwa 3 Monate alt? Dann bleiben Sie nicht länger als 3 Stunden weg!



